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Über 400 Experten präsentieren neue Erkenntnisse zu familiärem Mittelmeerfieber und systemischen autoinflammatorischen Erkrankungen

Dresden. Vom 30. September bis 3. Oktober 2015 findet in Dresden der „8th International Congress of Familial Mediterranean Fever and Systemic Autoinflammatory Diseases” (ISSAID) statt. Bei der Tagung zu familiärem Mittelmeerfieber und systemischen autoinflammatorischen Erkrankungen werden mehr als 400 Experten aus der ganzen Welt erwartet, um die neuesten wissenschaftlichen und klinischen Entwicklungen einschließlich neuer Behandlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

„Unsere Tagung bietet nationalen und internationalen Experten zahlreiche Möglichkeiten, sich zu familiärem Mittelmeerfieber und anderen autoinflammatorischen Erkrankungen austauschen“, so die Kongresspräsidenten Prof. Dr. med. Angela Rösen-Wolff und PD Dr. med. Christian Hedrich, beide an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Schon vor der ISSAID-Eröffnung findet das Satellitensymposium „3rd International Meeting on Chronic nonbacterial osteitis“ (CNO) zur nicht-bakteriellen Osteitis statt – eine sterile Knochenentzündung, die sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter in Erscheinung treten kann. Außerdem gibt es ein spezielles Meeting für junge Forscher.

An drei Kongresstagen treffen sich die Mediziner und Wissenschaftler bei “Meet the Expert”-Seminaren, Plenums-Vorträgen und Poster-Präsentationen um neue Erkenntnissen aktueller Forschungen und Studienergebnisse auszutauschen. Inzwischen ist bekannt, dass das Erkrankungsrisiko für systemische autoinflammatorische Erkrankungen sowohl genetisch als auch durch Umweltfaktoren bestimmt wird. Entzündliche Krankheiten wie unklare Fiebersyndrome können vielfältige Symptome aufweisen und treten nicht selten bei mehreren Familienmitgliedern auf. Zur Erforschung der genetischen Ursachen werden aktuelle Studien mit Patienten durchgeführt, die an unklaren Fiebersyndromen leiden. Durch das Erkennen der ursächlichen Gene und der Wirkungsweise bei der Krankheitsentstehung können verbesserte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten entwickelt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.issaid2015-congress.de.