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Mikroskopie-Experten präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse

Göttingen. Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie e. V. (DGE), findet vom 6. bis 11. September 2015 die „Microscopy Conference 2015“ (MC 2015) in Göttingen statt. Auf dem Campus der Universität werden rund 800-1000 Teilnehmer aus Europa und Übersee erwartet. „Nach dem großen Erfolg der MC 2009 in Graz, 2011 in Kiel und 2013 in Regensburg präsentiert die MC 2015 in Göttingen Highlights der neuen Entwicklungen in der Messtechnik sowie hervorragende Ergebnisse in Materialwissenschaften und Life Sciences“, so Tagungspräsident Prof. Dr. Michael Seibt. „Mit einem spannenden wissenschaftlichen Programm ist die MC 2015 eine umfassende Informationsquelle für jeden, der an der Mikroskopie und den Wissenschaften interessiert ist.“

Mikroskopie-Experten aus allen Bereichen präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse bei Plenarvorträgen, themenspezifischen Sitzungen mit zahlreichen Vorträgen sowie Poster-Sitzungen und diskutieren aktuelle Trends und neue Erkenntnisse aus ihrem Fachgebiet. Tagungsschwerpunkte sind die Bereiche Materialwissenschaften, Instrumente und Methoden, sowie die Lebenswissenschaften. Gemeinsam mit dem Göttinger SFB 1073 (Atomic Scale Control of Energy Conversion) wird erstmals ein gemeinsames Symposium zum Thema 'Dynamic Microscopy for Energy Conversion' veranstaltet.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am 7.9.2015 wird der angesehene Ernst-Ruska-Preis 2015 – benannt nach dem Erfinder des Elektronenmikroskops – vom Vorsitzenden der DGE, Dr. Michael Laue, an Prof. Dr. Jian-Min Zuo, (USA), und an die beiden Lebenswissenschaftler Dr. John Briggs, (Deutschland), und Prof. Dr. Jürgen Plitzko, (Deutschland), verliehen. Ausgezeichnet werden die Preisträger für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen im Zusammenhang mit der Elektronenmikroskopie. Neben den Preisträgern stellen weitere renommierte Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsarbeiten vor wie Prof. Stefan W. Hell, Göttingen und Heidelberg, der 2014 für seine „Entwicklung hochauflösender Fluoreszenz-Mikroskopie“ mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

Als integraler Bestandteil der Tagung zeigen zahlreiche Firmen die neuesten Mikroskope, Präparationsgeräte und deren Anwendungsmöglichkeiten auf einer großen Fachausstellung.

Weitere Informationen und das wissenschaftliche Programm gibt es unter www.mc2015.de.