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Live-Cases - Eingriffe „am schlagenden Herzen“

Leipzig. Vom 15. bis 17. Januar 2015 finden die  7. Deutschen Kardiodiagnostik-Tage erneut in Leipzig statt - zum 4. Mal als interdisziplinäre Veranstaltung unter der Ägide der AG  Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG)  und der Arbeitsgruppen für CT und MRT der DGK. Rund 500  Einsteiger in der kardialen Bildgebung und Experten aus Radiologie, Kardiologie, Herzchirurgie, Innerer Medizin, Allgemeinmedizin und Nuklearmedizin treffen sich bei den Workshops im Herzzentrum der Universität Leipzig und beim Symposium im Westin Hotel Leipzig.      

„Vor Einleitung einer Therapie und Abschätzung der Prognose steht eine fundierte Diagnose und für die Therapie werden immer mehr Bildinformationen benötigt. Dazu liefert uns die nicht-invasive kardiale Bildgebung mit der Echokardiographie, dem kardialen MRT, der CT und auch der Nuklearmedizin immer bessere Grundlagen“, so die drei Tagungsleiter Prof. Dr. Matthias Gutberlet und PD Dr. Dr. Philipp Lurz aus Leipzig sowie Prof. Dr. Holger Thiele aus Lübeck. „Durch den rasanten technischen Fortschritt ergeben sich immer wieder neue Aspekte, die zusammen mit den aktualisierten Leitlinien in den klinischen Alltag einzuordnen sind. Diesen wollen wir unter dem Fokus „Kardiovaskuläre Bildgebung - ein interdisziplinärer Ansatz“ modalitätenübergreifend in den Vordergrund rücken.“ 

Im vielfältigen wissenschaftlichen Programm sollen unter anderem neueste technische und klinische Aspekte beim T1- und T2-Mapping, der bildgebenden KHK-Diagnostik, der Rhythmologie und der Diagnostik bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) beleuchtet werden. Eine deutsch-österreichische-schweizerische (D-A-CH) Sitzung ist speziell für den grenzübergreifenden interdisziplinären Dialog im deutschsprachigen Raum eingeplant. In „moderierten Postersitzungen“ stellen die Autoren ihre wissenschaftlichen Ergebnisse vor. Die 4 besten Abstracts werden prämiert und während der Tagung präsentiert.  

Zusätzlich zu den Vorträgen gibt es wieder klinische Fallbesprechungen und zahlreiche Hands-on Workshops zur Echokardiografie, CT und MRT des Herzens und auch die Gelegenheit zum kontinuierlichen Selbststudium an Bildschirmarbeitsplätzen in der Fallsammlung der DRG. Besonders an Kardiologen richten sich die spezifischeren Inhalte der Live Cases zur invasiven Bildgebung und zur Steuerung bei Interventionen bei struktureller Herzerkrankung, die um die LIVE-Demo der dazu relevanten CT- und MRT-Untersuchungen ergänzt werden. Außerdem gibt es ein speziell auf Medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) abgestimmtes Programm.  

Alle Informationen sind auf der Kongress-Homepage www.kardiodiagnostik.de.