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Hautnah dabei – Live-Demonstrationen von Herz-Eingriffen und Bildgebung: Nichtinvasive und Invasive Bildgebung

Leipzig. Vom 18. - 20. Februar 2016 finden erneut in Leipzig die 8. Deutschen Kardiodiagnostik-Tage mit dem 9. Leipziger Symposium Nichtinvasive Kardiovaskuläre Bildgebung statt - zum 5. Mal als interdisziplinäre Veranstaltung unter der Ägide der AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft e.V. (DRG) sowie den  Arbeitsgruppen der Bildgebenden Diagnostik (Nuklearkardiologische Diagnostik,  Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie  und Cardio-CT) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK). Zum ersten Mal wird die Veranstaltung durch die AG Nuklearkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) mit einem eigenen Workshop aktiv unterstützt. 

Rund 500 Experten aus Radiologie, Kardiologie, Herzchirurgie, Innerer Medizin, Allgemeinmedizin und Nuklearmedizin und Einsteiger in der kardialen Bildgebung treffen sich beim Symposium und zu den Workshops in der neu eröffneten Kongresshalle am Zoo. „Die kardiovaskuläre Bildgebung spielt im klinischen Alltag zur Diagnosestellung, vor Einleitung einer Therapie und Abschätzung der Prognose, eine zunehmend wichtige Rolle“, betont das Organisationskomitee Prof. Dr. Matthias Gutberlet, PD Dr. Matthias Grothoff und PD Dr. Dr. Philipp Lurz vom Herzzentrum der Universität Leipzig sowie Prof. Dr. Holger Thiele, Universitäres Herzzentrum Lübeck. „Die nicht-invasive kardiale Bildgebung mit der Echokardiographie, dem kardialen MRT, der CT und auch der Nuklearmedizin liefert uns dazu immer bessere Grundlagen.“ 

Durch den rasanten technischen Fortschritt, zusammen mit den aktualisierten Leitlinien, ergeben sich immer wieder neue Aspekte für den klinischen Alltag. Dieser wird unter dem Fokus „Kardiovaskuläre Bildgebung – ein interdisziplinärer Ansatz“ modalitätenübergreifend in den Vordergrund gerückt. Unter anderem sollen neueste technische und klinische Aspekte beim T1- und T2-Mapping, der bildgebenden KHK-Diagnostik insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellsten Leitlinien, der MRT mit Schrittmachern und der Bedeutung des rechten Ventrikels im Zusammenspiel mit pulmonalen Erkrankungen beleuchtet werden. Die 4 besten Abstracts werden während der Tagung präsentiert und prämiert. Außerdem haben die Autoren aller angenommenen Abstracts in „moderierten Postersitzungen“ die Möglichkeit,  ihre wissenschaftlichen Ergebnisse vorzustellen. 

Zusätzlich zu den Vorträgen gibt es klinische Fallbesprechungen und zahlreiche Hands-on Workshops zur Echokardiografie, CT, MRT des Herzens, erstmalig auch zur Nuklearkardiologie. Die spezifischeren Inhalte der „Live Cases“ zur invasiven Bildgebung und zur Steuerung bei Interventionen bei struktureller Herzerkrankung, die sich besonders an Kardiologen richten, werden um Live-Demonstrationen der dazu relevanten CT- und MRT-Untersuchungen ergänzt. 

Alle Informationen sind auf der Kongress-Homepage www.kardiodiagnostik.de zu finden.