Grußwort
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 17.04.2010 findet in Düsseldorf die 5. Jahrestagung der Sektion Handchirurgie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie statt. Seit 2006 sind diese Jahrestagungen ein populäres Forum für kontroverse handchirurgische Fragestellungen. Mit zahlreichen Teilnehmern aus ganz Deutschland wurden bisher die Themen „Frakturen“, „Sehnenverletzungen“, „Gelenkverletzungen“ sowie „Infektionen und Weichteildefekte“ diskutiert.
In diesem Jahr soll der sogenannte „Standardeingriff“ kritisch erörtert werden. Hinter diesem auf den ersten Blick simpel anmutenden Thema verbirgt sich eine Vielzahl spannender Fragestellungen. Dazu gehören diagnostische und indikatorische Probleme, Fragen der perioperativen Behandlung und natürlich die Bedingungen, unter denen sogenannte Standardeingriffe stattfinden können und müssen. Im Fokus stehen auch die minimalinvasiven und endoskopischen Verfahren, deren Aufwand und Nutzen unterschiedlich beurteilt wird. Schließlich bieten sogar vermeintliche Routineeingriffe wie bei Sehnenscheidenstenosen oder Dupuytren-Kontraktur Anlaß für konträre Erörterungen.
Ausgehend von der existierenden Vielfalt der therapeutischen Konzepte soll es auch bei der 5. Jahrestagung wieder darum gehen, traditionelle Behandlungsstrategien und aktuelle Trends kritisch zu hinterfragen und praxistaugliche Empfehlungen abzuleiten.
Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme!
Univ.-Prof. Dr. med. Joachim Windolf
Leiter der Sektion Handchirurgie der DGU
Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie
Universitätsklinikum Düsseldorf