Volkmann Vorlesung
Die Volkmann-Vorlesung während des Kongresses beschäftigt sich mit der Versorgungsforschung. Dabei wird der aktuelle Status quo bei den Qualitätsstandards bei Operationen untersucht und die Mindestmengendiskussion fortgeführt. Dabei kommt die Aussage „Wer viel operiert, hat bessere Ergebnisse“ unter die Lupe. Richard von Volkmann (1830-1889) wirkte in Halle und zählte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den führenden Operateuren Deutschlands. Er hat sich um die antiseptische Wundbehandlung verdient gemacht und wurde zum Wegbereiter der orthopädischen Chirurgie. Während des Mitteldeutschen Chirurgenkongresses verleiht die Vereinigung wieder die Volkmann-Medaille an verdiente Chirurgen.
(U. Olbertz, Pressemitteilung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 11.09.2006.)
Preisträger
2012
Die Bedeutung der Weichteile in der Chirurgie
H.-J. Oestern, Celle
2010
Hernienchirurgie 2o2o
V. Schumpelick, Aachen
2008
Chirurgische Optionen beim Klatskin-Tumor
P. Neuhaus, Berlin
2006
Versorgungsforschung in der Chirurgie
I. Gastinger, Cottbus
H. Lippert, Magdeburg
2004
Klinische Studien in der Chirurgie
M. Rothmund, Marburg
2002
Barret - Öesophagus: Von der Metalplasie zur Neoplasie - chirurgische Konsequenzen
J.R. Siewert, München
2001
Der Chirurg und die Öffentlichkeit
R. Bauer, Altöttingen
2000
Innovation in der Chirurgie - die Osteosynthese im Wandel der Zeit
H. Tscherne, Hannover