Jena

Jena Innovation aus Tradition Aktiv & Kulturell Restaurants

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JenaDie Saale, an deren Mittellauf die traditionsreiche Stadt Jena liegt, prägt das Bild einer reizvollen Hügellandschaft, bestehend aus Muschelkalkstein. Jena ist eine der landschaftlich schönsten und wärmsten Städte Thüringens. Bereits im 9. Jahrhundert erwähnt, besitzt die Stadt seit 1236 Stadtrechte. Eine Vielzahl von imposanten Baudenkmälern und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten zeugt von einer reichen und wechselvollen Geschichte und einer glanzvollen Geistesvergangenheit. Der freisinnige Geist der 1558 gegründeten Universität zog bedeutende Persönlichkeiten nach Jena. Einer der berühmtesten Professoren war Friedrich Schiller, der schon bald mit dem hier ansässigen Johann Wolfgang von Goethe eine innige Freundschaft schloss. Die Stadt war aber vor allem auch Zentrum der deutschen Romantik und Philosophie, geprägt durch Namen wie Fichte, Schelling, Hegel, die Gebrüder Humboldt, Schlegel, Novalis und Hölderlin.

Die geistig-kulturellen Traditionen in untrennbarer Verbindung mit der deutschen Klassikerstadt Weimar sowie der Symbiose von Forschung, Technologie und hochmoderner Industrie sind der Grundstein einer erfolgreichen Zukunft.
In den vergangenen Jahren konnten große infrastrukturelle Maßnahmen abgeschlossen werden. Die Innenstadt Jenas wandelte sich in den letzten Jahren vom industriellen Brennpunkt zum pulsierenden Zentrum des städtischen Lebens mit einer charmanten Mischung aus Bildung, Kunst, Kultur, Einkauf und Büro. Neu gestaltete Gewerbegebiete in Zentrumsnähe und an den Stadtgrenzen stehen zur Verfügung.
In Jena zu leben ist von besonderem Reiz. Arbeit und Freizeit sind durch nur wenige Minuten und Kilometer miteinander verbunden. In Jena hat die Zukunft bereits begonnen, Wissenschaft und Unternehmertum haben die Chancen der Region erkannt. Die Menschen der Region, besonders ihre ausgezeichnete Qualifikation, sind seit Jahrzehnten Garant für eine dynamische Entwicklung und den weltweiten Ruf Jenas als Stadt der Wissenschaft, Forschung und Technologie.

  Innovation aus Tradition
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AbbeplatzDurch die Zusammenarbeit des Unternehmers Carl Zeiß und des Wissenschaftlers Ernst Abbe wurde die Stadt im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zum Inbegriff produktiver Verbindung von Wissenschaft und Industrie.
Heute ist Jena Standort der einzigen Volluniversität – der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der größten Fachhochschule des Freistaates Thüringen und beherbergt darüber hinaus eine Vielzahl außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, wie das Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung e. V., das Institut für Molekulare Biotechnologie e. V., das Institut für Physikalische Hochtechnologie e. V., das Frauenhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik Jena, das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen, das Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie sowie das Max-Planck-Institut für Biochemie.

Vorhandene Traditionen und gewachsene Kompetenzen ermöglichten den Ausbau zu einem zukunftsorientierten High-Tech-Standort. Hervorragende Voraussetzungen bieten sich durch Unternehmen wie CARL ZEISS JENA GmbH und die JENOPTIK AG (beide Nachfolgeunternehmen des ehemaligen Kombinates CARL ZEISS), die SCHOTT JENAer Glas GmbH, die JENAPHARM GmbH & Co. KG sowie eine Vielzahl neu- bzw. ausgegründeter Technologiefirmen. Stellvertretend seien hier Unternehmen wie die Intershop AG, die CyBio AG, die Analytik Jena AG, die Asclepion Meditec AG und die Biolitec AG, die bereits am Neuen Markt vertreten sind, genannt.

Neben der Bewertung der Unternehmen an der Börse sind es die mit jedem dieser Unternehmen neu geschaffenen Arbeitsplätze, die Sicherung von Arbeitsplätzen in kooperierenden Unternehmen und nicht zuletzt die weltweite Anerkennung für neuentwickelte Produkte und Verfahren „Made in Jena“, die den Ruf Jenas als Hochtechnologiestandort begründen. Mit fast 50 % Exportanteil ist die Industrie am Standort Jena an der Spitze des Freistaates.

Eine hochkarätige Wissenschaftslandschaft und deren enge Kooperation mit der Wirtschaft waren auch Voraussetzung für die Beteiligung Jenas am bundesweiten BioRegio-Wettbewerb. Im Ergebnis dessen ist Jena die Nummer 1 für Biotechnologie in den neuen Bundesländern. Für die in der Region Jena in besonderem Maße positiv zu bewertende Neuorientierung von Forschung und Wirtschaft auf dem Gebiet der Biotechnologie erhielt Jena von der internationalen Jury ein Sondervotum, verbunden mit einer besonderen Förderung durch Bund und Land.

Eine Reihe von neu gegründeten Unternehmen auf dem Gebiet der Biotechnologie spricht für den Erfolg des Konzepts. Das Bioinstrumentezentrum (BIZ) Jena, ein auf die Belange der Biotechnologie ausgerichtetes Gründerzentrum, wurde im Herbst 2000 auf dem Wissenschaftscampus Beutenberg eingeweiht.

Darüber hinaus bildet Jena den Kern des Kompetenznetzes OptoNet, das in Thüringen geografisch die Regionen Erfurt, Gera, Ilmenau und Jena umfasst und starke Verbindungen in die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen hat.

Optonet fördert die Vernetzung von Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen, um die internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Optiktechnologie aktiv mitzugestalten.

Basierend auf der langjährigen feinmechanisch-optischen Tradition hat sich in der Technologieregion Jena-Ilmenau-Erfurt ein weiteres Kompetenznetz Ophthalmoinnovation Thüringen entwickeln können. Eine herausragende Stellung kommt hierbei der Forschung und Entwicklung von Systemen für Diagnose und Therapie der Augenheilkunde/ Ophthalmologie zu.

In weiteren Netzwerken, beispielsweise auf dem Gebiet der Nanotechnologie, wirken Jenaer Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in gewichtigem Maße mit.

Neben den großen Projekten BioRegio Jena, OptoNet und Ophthalmoinnovation ist es eine Vielzahl weiterer Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die die Innovationskraft des Standortes stärken.
Die Stadt Jena mit ihren Kompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft versteht sich aber nicht allein als High-Tech-Zentrum Thüringens, sondern bietet ihren Einwohnern und Gästen ein umfangreiches Kulturangebot (Jenaer Philharmonie, Jenaer Theaterensemble, Kulturarena, Literaturfest u.v.m.).

Als ein Zielort der Touristikroute „Klassikerstraße“ war sie wichtiger Partner Weimars im Rahmen des Großereignisses „Kulturstadt Europas 1999“. Darüber hinaus besitzt Jena eine Vielzahl von populärwissenschaftlichen Attraktionen wie das Zeiss-Planetarium, den Botanischen Garten, das Phyletische Museum, das Optische Museum, Veranstaltungen IMAGINATA u.v.a.m.

Sportinteressierten werden vielfältige Betätigungsfelder geboten, wie z. B.: Fitness-Studios, Squash-Center, Saunen, Solarien, Schwimm- und Erlebnisbad, Tennis, Reiten, Rasen-Hockey, Fechten, Ringen, Judo, Kanufahren, Leichtathletik u.v.m. Jena besitzt zudem ein eigenes Stadion. Eine breitangelegte und intensive Vereinstätigkeit ist Ausdruck des besonderen Stellenwertes des Sports in unserer Stadt. Jena ist Landesleistungszentrum für die Sportarten Leichtathletik, Ringen und Judo. Das im Bereich der Leichtathletik jährlich in Jena veranstaltete international bekannte ZEISS-Meeting fand 2001 bereits zum 12. Mal statt.

All diese Charakteristika und Angebote der Stadt Jena machen zusammen mit den für die Wirtschaft günstigen Standortfaktoren – das Vorhandensein eines hochqualifizierten Arbeitskräftepotenzials, die gute Verkehrsanbindung und die zentrale Lage – den besonderen Stellenwert Jenas in den neuen Bundesländern aus. So gilt Jena als „Leuchtturm“ Thüringens bzw. „Boom-Town“ des Ostens.

  Jena – aktiv und kulturell
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Botanischer Garten
auf einer Fläche von 4,5 ha wachsen etwa 12.000 Pflanzenarten aller Klimazonen,
Freilandanlagen und Gewächshäuser
Schillers Gartenhaus
Wohnstätte des berühmten Professors der Jenaer Universität mit Gartenanlage und Nebengebäuden,
Schiller schrieb hier Wallenstein und viele Balladen

Goethe-Gedenkstätte
ehemaliges Inspektorhaus des Botanischen Gartens mit Ginkgo-Baum, in dem sich zwei Memorialräume
über das Wirken Goethes in Jena befinden

Zeiss-Planetarium
das weltweit älteste Planetarium, Großplanetarium mit modernster Technik


Stadtkirche St. Michael
Gotische Hallenkirche mit Schuke-Orgel
Bronzeplatte für Martin Luthers Grab

Collegium Jenense
ehemaliges Kloster, Gründungsstätte der Universität

Stadtmuseum „Göhre“
Überblick über die Stadtgeschichte von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Jahrhundertwende
städtische Kunstsammlung

Romantikerhaus
Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte
Vor 1800 Treffpunkt der Frühromantiker
Literaturmuseum der deutschen Frühromantik

Optisches Museum
„Historische Zeiss-Werkstatt 1866“ und größte Brillensammlung Europas

Phyletisches Museum
Museum für Abstammungslehre, geprägt durch das Wirken Ernst Haeckels
Zoologische Präparate, Fossilien, Modelle

Museum 1868
Im Museum werden Vorgeschichte, Verlauf und Auswirkungen der Schlacht 1868 bei Jena und Auerstedt veranschaulicht

 

Öffentliche Stadtführung (ca. 2 Std.)
Sprachen: deutsch, englisch, französisch, niederländisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, russisch (auf Anfrage)
Auf den Spuren der Klassik
Sprachen: deutsch, englisch
Jena – Wiege der feinmechanisch-optischen Industrie
Sprachen: deutsch, englisch

Theaterhaus Jena

Wanderungen im Orchideengebiet um Jena
Der heimatkundliche Lehrpfad – Orchideenwanderungen im Naturschutzgebiet Leutratal

Geologische Wanderungen
Zum Napoleonstein
Zur Diebeskrippe
Thüringer Napoleonwanderweg
Wanderung über das Schlachtfeld 1806 bei Jena

Wasserwandern
Flößen auf der Saale
Geführte Kanutouren und Schlauchbootfahrt auf der Saale

Pelzer-Werkstatt
Historische Maschinenschlosserei

Schott Jenaer Glaswerk
Führungsdauer ca. 1,5 Std.

Naturschutzgroßprojekt
„Orchideenregion Jena – Muschelkalkhänge im Mittleren Saaletal“

  Typische und besondere Restaurants
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Hotel Restaurant „Schwarzer Bär“
Historisches Gasthaus mit 500jähriger Tradition, Essen wie zu Goethes und Speisen wie zu Luthers Zeiten
Hotel „Zur Noll“
Historisches Gasthaus, Kneipengalerie, rustikales Spanferkelessen

Scala-Turmrestaurant
1972 wurde der „Phallus Jensis“ mitten in Jena gebaut. Eigentlich sollten gar zwei dieser Türme entstehen, symbolisch für ein Fernglas des Unternehmens Carl Zeiss. In den letzten Jahren wurde der Turm saniert und ist seit dem Jahr 2000 Sitz der Firma Intershop. In einer Höhe von 130 m entstand das exklusive Restaurant „Scala“, das ab Sommer Jahres geöffnet ist. Als besonderes High-Light bietet dieses Restaurant einen Stadtrundgang Jena aus der Vogelperspektive auf einer Plattform rund um den gesamten Turm.

„Roter Hirsch“
Historisches Gasthaus seit 1509, rustikale Thüringer Küche

Gasthaus „Grüne Tanne“
Historisches Gasthaus, in dem deutsche und französische Küche serviert wird, Gaststube im Gewölbekeller

Braugasthof Papiermühle„Mühlenbräu“
erster Jenaer Braugasthof, der traditionelle Thüringer Küche serviert

Literaten-Café
Café, das zu Kuchen und Schmökern einlädt
Dies nur eine kleine Auswahl dessen, was Jena an Restaurants und Cafés bietet. Wählen kann man zwischen einer Vielzahl an unterschiedlichsten Restaurants und Kneipen. Besonders interessant ist es dabei, abends durch die sogenannte „Kneipenmeile“ der Stadt Jena zu schlendern. Hier findet sich ein Lokal an dem anderen, wobei sich jedes durch ein ganz eignes Ambiente und Speiseangebot auszeichnet.