Theodor-Schwann-Preis

für einen herausragenden Beitrag bei der DGNN-Jahrestagung, insbesondere auf dem Gebiet des peripheren Nervensystems.

Der Preis wird im Rahmen des Gesellschaftsabends am 23. September 2011 verliehen.

Satzung des Theodor-Schwann-Preis


§ 1 Spende
Zur Erinnerung an den berühmten Zellforscher und Begründer der allgemeinen Zell-Lehre, Theodor Schwann (geb. 1810 in Neuss, Anatom in Berlin und Lüttich, gest. 1882 in Lüttich), dessen Name als Eponym mit der markbildenden Zelle des peripheren Nervensystems und deren Tumoren verbunden ist (SCHWANNsche Zelle, Schwannom), sind von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. J. Michael Schröder € 5.000.- auf das Konto der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie e.V. (DGNN) zur Vergabe des "Theodor Schwann" - Preises überwiesen worden.

§ 2 Zweck der Spende
Der "Theodor Schwann" - Preis soll an Ärzte und Wissenschaftler verliehen werden, die sich um die Erforschung der Erkrankungen peripherer Nerven, insbesondere um die Regeneration im peripheren Nervensystem, besonders verdient gemacht haben und während einer Jahrestagung der DGNN einen besonders eindruckvollen Vortrag gehalten haben. Auch herausragende Poster und deren Präsentationen können auf diese Weise gewürdigt werden. Der Preis wird jeweils während der Jahrestagung der DGNN an den ersten Autor eines solchen Vortrags oder Posters vergeben. Mit der Preisverleihung sind keine wirtschaftlichen Ziele verbunden.

§ 3 Ausstattung des "Theodor Schwann" - Preises
Der Betrag von € 5.000,- ist als Anschubfinanzierung des "Theodor Schwann" - Preises gemeint, der die DGNN in die Lage versetzen soll, jeweils einen Preis in Höhe von € 1.000,- (i.W. Eintausend) an eine in § 2 genannte Person zu vergeben. Die überwiesenen € 5.000,- sind an Arbeiten um das periphere Nervensystem gebunden. Doch wird nahegelegt, dass darüber hinaus, wenn es die Mittel der DGNN erlauben, eine Tradition begründet wird, wonach der "Theodor Schwann" - Preis, nachdem fünf Preise zu jeweils € 1.000,- vergeben worden sind, durch weitere Spenden oder Aufstockungen aus dem Etat der DGNN auch weiterhin verliehen werden kann.

§ 4 Entscheidung über die Preisvergabe
Über die Vergabe der ersten fünf Preise entscheiden (1.) der oder die jeweilige Vorsitzende, (2.) der oder die vorherige Vorsitzende und (3.) der Sekretär oder die Sekretärin der DGNN im Einvernehmen mit (4.) dem Initiator des Preises. Dabei kommt dem Spender das Vorschlagrecht und bei Stimmengleichheit das ausschlaggebende Votum zu. Jeder der vier Juroren kann einen Vertreter benennen.


Wir danken für Ihre Unterstützung:

Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie


Georg Thieme Verlag