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Nachwort des Tagungspräsidenten

Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,

nachdem sich die Jenaer Implantologierunde in den vergangenen Jahren zu einem Forum für Diskussion und Erfahrungsaustausch zwischen den implantologisch tätigen Zahnärzten der Region etablieren konnte, war es mir eine besondere Freude, Sie im Jahr 2011 auf den Veranstaltungen unseres Continuums begrüßen zu dürfen.

Der steigende Anspruch der Patienten an die post operative Lebensqualität rückt minimalinvasive Techniken, wie den Einsatz von Knochenersatzmaterial an Stelle von autologem Knochen, sowie die Anwendung neuer Materialien, wie vollkeramische Implantate, in den Fokus des implantologisch tätigen Zahnarztes.

Bereits jetzt beginnt sich der demographische Wandel im Patientenspektrum der zahnärztlichen Praxis abzuzeichnen. Mit zunehmender Lebenserwartung steigt nicht nur der Anteil der Patienten mit Komorbiditäten sondern insbesondere auch die Liegedauer dentaler Implantate. Implantat-assoziierte entzündliche Erkrankungen, wie die Periimplantitits werden zu einem immer relevanteren Problem.

Es war uns erneut gelungen namhafte Referenten einzubeziehen, die aufgrund ihrer klinischen und wissenschaftlichen Arbeit über eine herausragende Expertise verfügen. Nach dem bewährten Konzept des letzten Jahres wurde auch diesmal das Programm durch Hands-on-Kurse abgerundet.

Anschließend an das wissenschaftliche Programm konnte ein geselliges Beisammensein mit Erfahrungsaustausch und interessanten Diskussionen stattfinden. Mein Team und ich haben uns Sehr gefreut, Sie auf den Veranstaltungen der 5. Jenaer Implantologierunde begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen, kollegialen Grüßen

Univ. – Prof. Dr. Dr. S. Schultze-Mosgau
Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/Plastische
Chirurgie am Universitätsklinikum Jena