Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist mir eine Freude, dass die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation mit Fürth einen Tagungsort in Mittelfranken für ihre 22. Jahrestagung gewählt hat und ich heiße Sie herzlich willkommen.
Mit großem Interesse beobachte ich die beachtlichen Erfolge der Neurorehabilitation in der klinischen Arbeit und in der Forschung zur Wiederherstellung der Fähigkeiten für ein möglichst selbständiges Leben.
Schon seit 1983 hat sich der Bezirk Mittelfranken intensiv darum bemüht, die Versorgung von Schlaganfallpatienten und Menschen mit Schädel-Hirn-Verletzungen in Mittelfranken voranzubringen. Nach der Einrichtung einer Neuropsychologischen Abteilung 1988 konnte das Klinikum am Europakanal in Erlangen1995/96 mit einen gestuften Konzept von Frührehabilitation und weiterführender Rehabilitation beginnen. Heute stehen von Akutneurologie und Schlaganfallzentrum bis Frührehabilitation und weiterführender Rehabilitation unseren Patienten die benötigten Behandlungsangebote unter einem Dach zur Verfügung.
Für den Bezirk Mittelfranken endet die Sorge um eine Verbesserung der Lebensqualität für die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen aber nicht mit der Entlassung der Patienten an der Kliniktür. Im Rahmen der offenen Behindertenarbeit finanziert der Bezirk Beratungsstellen für Menschen mit Epilepsie, Multipler Sklerose und Schädel-Hirn-Verletzungen. Als überörtlicher Sozialhilfeträger ist er auch verantwortlich für die Finanzierung von Wohnplätzen und Tagesstättenplätzen, die den speziellen Anforderungen von Menschen mit Schädel-Hirn-Verletzungen gerecht werden und ihre Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen sollen.
Ich wünsche den Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern eine erfolgreiche Tagung mit einem bereichernden fachlichen Austausch.
Richard Bartsch
Bezirkstagspräsident
