09:00–17:00
AG LC-MS/MS (Seminarraum 1.2-1.3)
Jahrestagung & 7. Anwendertreffen
Moderatoren: Uta Ceglarek (Leipzig), Michael Vogeser (München), Manfred Rauh (Erlangen), Boris Rolinski (München), Rupert Schreiner (Limbach), Hartmut Kirchherr (Bremen), Uwe Kobold (Penzberg)
Mit freundlicher Unterstützung von RECIPE Chemicals + Instruments GmbH, München
Wie in den vergangenen Jahren richtet sich das Treffen speziell an Anwender der LC-MS/MS im Bereich der medizinischen Diagnostik und dient vor allem dem praktischen Erfahrungsaustausch und der offenen Diskussion. Wir möchten deshalb alle Teilnehmer um entsprechende Beiträge bitten. Sehr willkommen sind Präsentationen zu Erfahrungen und Problemen mit bestimmten Geräten und Applikationen, Darstellung technischer Neuerungen, Diskussion von Entwicklungsperspektiven von LC-MS/MS-Anwendungen in der Routinediagnostik und in der medizinischen Forschung.
Globales Ziel der 2006 gegründeten Arbeitsgruppe „LC-MS/MS in der Laboratoriumsmedizin“ ist es, die Einbindung der LC-MS in die klinisch-chemische Routinediagnostik und in die labormedizinische Forschung besser zu fundieren. Massenspektrometrische Methoden sind Schlüsseltechnologien für die Entwicklung der Klinischen Chemie sowohl hinsichtlich der Routinediagnostik wie auch hinsichtlich des wissenschaftlichen Fortschrittes des Fachs. Dabei ist die Technik der LC-MS/MS (Tandem-MS) besonders für die quantitative Analytik bekannter Substanzen geeignet. Stärken dieser Technik sind die hohe analytische Spezifität, die Möglichkeit multi- bis megaparametrischer Analysen sowie die sehr flexible Entwicklung neuer Methoden. Diese flexible Methodenentwicklung ist sowohl Chance als auch Herausforderung für den Anwender der LC-MS/MS.
Ziele der Arbeitsgruppe im einzelnen sind die Formulierung von Leitlinien zur Entwicklung, Standardisierung und Validierung von LC-MS/MS-Methoden:
• das Aufzeigen von Limitierungen und Fehlerquellen der Technologie
• die Formulierung von Anforderungen an Gerätetechnik und Standardmaterialien aus Sicht des medizinischen Anwenders
• die Etablierung von Foren für den Erfahrungsaustausch von LC-MS/MS-Anwendern im labormedizinischen Bereich
• die Bewertung zukünftiger Anwendungsfelder der LC-MS/MS in Routinediagnostik und Forschung.
Programm
09:00–09:10
Eröffnung
Joachim Thiery (Leipzig), Uta Ceglarek (Leipzig)
09:10–10:30
Workshop 1
Moderator: Michael Vogeser (München)
09:10
Proteinanalytik mit hochauflösender Massenspektrometrie
Andrea Sinz (Halle)
09:30
Toxikologisches Screening mit hochauflösender Massenspektrometrie und akkurater Massebestimmung
Steffen Hänig (Dreieich)
09:50
Quantitative Proteinanalytik mit Qtrap MS
Jan Lembcke (Darmstadt)
10:10
Mikrobiol. Untersuchungen mit MALDI-TOF MS
Markus Kostrezewa (Bremen)
10:30
Kaffeepause
11:00–12:30
Workshop 2
Moderator: Uwe Kobold (Penzberg)
11:00
Erfahrungen mit UPLC-MS Kopplung in der klinisch-toxikologischen Analytik
Michael Böttcher (Dessau)
11:20
Fehlerquellen in der HPLC-MS/MS Quantifizierung am Bsp. 25OH-Vitamin D3
Uwe Kobold (Penzberg)
11:40
Startschwierigkeiten bei der Implementierung einer FIA-MS-Methode
Cornelia Prehn (München)
11:50
Bestimmung von Aminosäuren mit LC-MS/MS
Linda Kortz (Leipzig)
12:10
Gründung der Sektion Massenspektrometrie in der DGKL
Michael Vogeser (München)
12:30
Mittagspause
13:30–15:00
Diskussionsrunde
Moderatoren: Rupert Schreiner (Limbach), Hartmut Kirchherr (Bremen), Boris Rolinski (München)
a) Konzepte zur Methodenentwicklung
b) Validierungsumfang zur Abschätzung von Matrixeffekten
c) Falsche Messwerte und deren Vermeidung
15:00
Kaffeepause
15:30–17:00
Workshop 3
Moderator: Manfred Rauh (Erlangen)
15:30
Messung von Cortisol bei Patienten mit septischem Schock: Vergleich von Immunoassays und LC-MS/MS
Michael Vogeser (München)
15:50
Entwicklung einer On-line-SPE-Methode zur Messung der Urin-Methylmalonsäure
Fabian Kirchhoff (München)
16:10
Hochdurchsatz-Lipid Profiling mit Tandem-Massenspektrometrie
Gerhard Liebisch (Regensburg)
16:30
Abschlussdiskussion
Uta Ceglarek (Leipzig), Michael Vogeser (München)