Göttingen

Willkommen in Göttingen

Zwischen Harz und Weser gelegen ist Göttingen das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Südniedersachsens. Zahlreiche interessante Gebäude in der historischen Altstadt wie Rathaus, Kirchen, Fachwerkhäuser, aber auch Kneipen und Straßencafés laden zum Bummeln, Besichtigen und Verweilen ein.

Das reiche Kulturleben Göttingens mit seinen Theatern, Orchestern, Museen und Festivals ist sowohl national als auch international bekannt. So sind die Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen die ältesten Händel-Festspiele der Welt und zählen zu den führenden Festivals Alter Musik in Europa.

Als traditionsreiche Universitäts- und Wissenschaftsstadt in zentraler Lage beherbergt Göttingen viele internationale Tagungen und Kongresse. Eine Vielzahl von Forschungs-einrichtungen und wissenschaftlich-technischer Industrieunternehmen profitieren von der Stadt, die Wissen schafft.

Sehenswürdigkeiten

Aula am Wilhelmsplatz     

Aula am Wilhelmsplatz
Die Aula am Wilhelmsplatz wurde in den Jahren 1835–37 errichtet und gilt als das prachtvollste Bauwerk der Georg-August-Universität. Besonders bekannt ist der im hinteren Teil liegende Karzer – das ehemalige Universitätsgefängnis – mit seinen 8 Zellen. Noch heute findet man an seinen Wänden Spuren inhaftierter Studenten, die Zeichnungen während ihrer Haftzeit von maximal 14 Tagen Dauer an diesen hinterlassen haben.

Altes Rathaus der Stadt Göttingen

Das alte Rathaus
Inmitten der Altstadt Göttingens steht das Alte Rathaus, eines der ältesten Gebäude der Stadt. Es wurde  ab 1270 in mehreren Bauabschnitten erbaut und ist der ehemalige Sitz des Rates und der Verwaltung der Stadt. Renoviert und modernisiert wurde das Rathaus nach der Gründung der Göttinger Universität im 18. Jahrhundert. Die Wappenlöwen vor dem Alten Rathaus stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts und wurden in der Werkstatt der Brüder Heyd in Kassel gefertigt. Der Platz vor dem Rathaus ist zugleich der Mittelpunkt der Altstadt. Hier steht das Wahrzeichen Göttingens – die berühmte Gänseliesel.

 

Gänseliesel-Brunnen
Wahrzeichen der Universitätsstadt ist das Gänseliesel auf dem Marktbrunnen vor dem Alten Rathaus. Die Jugendstilfigur ist Liebling aller frischgebackenen Doktoren. Nach altem Brauch überreichen sie ihr einen Blumenstrauß und drücken ihr nach bestandener Prüfung einen Kuss auf die bronzene Wange. So wurde es zum „meistgeküssten Mädchen der Welt“ gemacht. Übrigens: Seit 1990 handelt es sich um eine Kopie; das echte Gänseliesel befindet sich seither im Städtischen Museum.

(Bildquelle: Copyright by Daniel Schwen)

St.-Johannis-Kirche
Die dreischiffige gotische Hallenkirche St. Johannis wurde im 14. Jahrhundert erbaut und dominiert mit ihren weithin sichtbaren Türmen das Altstadtbild Göttingens. Die beiden achteckigen verschieden hohen Türme (Nordturm 62 Meter und Südturm 56,5 Meter) sind ein wahrer Blickfang und werden durch zwei mächtige Achteckpfeiler, die im Inneren monumentalen Westbaues die Eingangshalle begrenzen, getragen. Der Nordturm beherbergt die einst höchstgelegene Studentenwohnung Deutschlands, von wo aus man einen beeindruckenden Blick über Göttingen hat.

St.-Jacobi-Kirche
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Jacobi dominiert, neben der St.-Johannis-Kirche, mit ihrem 72 m hohen Fassadenturm das Altstadtbild Göttingens. Im Inneren der Kirche befindet sich ein ganz besonderer Schatz: der 1402 dreiflügelige Flügelaltar. Von einem unbekannten Künstler geschnitzt, zeigt der Altar auf der Sonntagsseite die Geschichte Jesu, auf der Alltagsseite die Geschichte des heiligen Jakobus und auf der Festtagsseite Christus als König der Welt. Die heutige Kirchgemeinde um St. Jacobi umfasst ca. 3.000 Mitglieder.

(Bildquelle: Copyright by Daniel Schwen)