Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren!

Das endgültige Programm der 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e.V. (DGNR) vom 4. bis 6. November 2010 in Bremen liegt jetzt vor, und ich freue mich es Ihnen präsentieren zu können. Ich denke es ist uns – und damit meine ich vor allem die zahlreichen Mitglieder des Programm-Komitees – gelungen, eine umfangreiche, interessante und auch vielfältige Übersicht der Neurologischen Rehabilitation zusammenzustellen.

„Von der Wissenschaft zur praktischen Anwendung“, so das Motto unserer diesjährigen Tagung. Wir wollen interdisziplinär den Weg verfolgen, den eine gute therapeutische Idee nehmen muss, wenn sie zu einer guten Therapie werden will. Die Entwicklung von Leitlinien ist dementsprechend ein Teil dieses Kongresses. Die diesjährige Tagung richtet sich wie immer an alle ärztlichen FachkollegInnen und NeuropsychologInnen, die auf dem Gebiet der Neurorehabilitation tätig sind, forschend oder als Kliniker, und natürlich auch an die Kolleginnen und Kollegen der benachbarten Fachgebiete wie Neurochirurgie, Neuro-Orthopädie oder Neuro-Urologie, um nur einige Vertreter zu nennen.

Die Neurologische Rehabilitation funktioniert aber nur über einen multiprofessionellen Ansatz und so sind diesmal verstärkt auch alle rehabilitationstherapeutischen Berufsgruppen zu einer Teilnahme eingeladen, die nicht dem ärztlichen oder neuropsychologischen Fachgebiet angehören: Das sind die Spezialisten auf den Gebieten der Physiotherapie ebenso wie der Logopädie, der Ergotherapie und der Physikalischen Therapie. Seien Sie auf der gemeinsamen Tagung herzlich willkommen!

Der Weg der Forschung beginnt in der Regel mit einer therapeutischen Idee. Dies geschieht häufig direkt am Patienten, so dass die Kooperation zwischen Arzt und Therapeut besondere Beachtung verdient. Hinsichtlich der motorischen Rehabilitation ist der ZVK deshalb in der Kongressgestaltung ein wichtiger Kooperationspartner.

Eine weitere Besonderheit ist diesmal, dass wir die KollegInnen aus den benachbarten Niederlanden und aus Dänemark nicht nur herzlich zur Teilnahme eingeladen haben, beide Länder unterstützen uns auch mit ihren Gesellschaften bzw. universitären Einrichtungen als Kooperationspartner in der Gestaltung der Tagung. Ein wichtiger Kooperationspartner hinsichtlich der Inhalte ist auch die Deutsche Gesellschaft für Elektrostimulation und Elektrotherapie (GESET).

Der Kongress ist so strukturiert, dass dem Teilnehmer die Auswahl überlassen wird zwischen jeweils einem Symposium mit spezieller Thematik, einer „Elektronischen Postersitzung“ mit einer Reihe von Kurzvorträgen und einem Workshop, bei dem in kleinem Rahmen jeweils ein Thema „hands on“  mit praktischer Ausgestaltung bearbeitet wird.

So wird für jeden Teilnehmer, jeden Wunsch und jede Zielrichtung hoffentlich das Richtige dabei sein! Die DGNR und ihre Kooperationspartner wünschen Ihnen eine gelungene Veranstaltung mit interessanten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre sowie mit neuen Ideen und wertvollen Erkenntnissen, die Ihren beruflichen Alltag bereichern mögen. Ich freue mich auf Ihr Kommen, auf einen erlebnisreichen Kongress und auf schöne Tage mit Ihnen in der Hansestadt Bremen.

Ihr
 
Prof. Dr. med. Thomas Mokrusch
Tagungspräsident