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23.-26.09.2012 // Pressemitteilung: Annual Meeting oft the German Biophysical Society
Biophysiker aus aller Welt treffen sich in Göttingen
Göttingen. Die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Biophysik werden vom 23. bis 26. September in Göttingen auf dem „Annual Meeting oft the German Biophysical Society“ diskutiert. Wissenschaftler aus der ganzen Welt treffen sich bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biophysik (DGfB) mit Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Forschungsergebnissen in den Bereichen Molekulare Biophysik, Medizinische Biophysik sowie Membranen, Zellen, Netzwerke. Kongresspräsidenten sind Prof. Dr. Helmut Grubmüller vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Prof. Dr. Andreas Janshoff vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Göttingen.
Biophysiker arbeiten als Bindeglied zwischen Biologie und Physik eng mit den
Wissenschaftlern anderer Fachgebiete wie Medizin, Chemie, Biochemie, physikalischer
Chemie und Informatik zusammen. So geht es vier Tage lang im interdisziplinären
Forschungsaustausch nicht nur um neue Erkenntnisse, sondern vor allem auch um die
Anwendung der neuen biophysikalischen Methoden. Mit besonderer Spannung werden die Beiträge und Abstracts der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM), des Fachverbandes für Biophysik (DPG), der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) erwartet.
„In enger Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen beginnen wir, auch komplexe Lebensprozesse auf der Grundlage der bekannten physikalischen Gesetze im Detail zu verstehen“, so Prof. Helmut Grubmüller. Mit dem Schwerpunkt Theoretische und Computergestützte Biophysik untersucht der Göttinger Forscher hochspezialisierte Proteine, durch die sämtliche Prozesse im Körper verrichtet und gesteuert werden. Wie können Proteine ihre Funktion erfüllen? Was ist der zugrunde liegende Mechanismus dieser »Nano-Maschinen«? Die sehr schnellen Bewegungen eines Proteins können mit Hilfe moderner Höchstleistungs-Computersimulationen sichtbar gemacht und berechnet werden.
Prof. Andreas Janshoffs Schwerpunkte liegen in den Bereichen Membranbiophysik,
Zellmechanik, Sensorentwicklung und Einzelmolekül-Kraftspektroskopie. Ansatzpunkt seiner Forschung ist die Etablierung geeigneter Modelle biologischer Systeme in Verbindung mit neuen Messverfahren und Techniken.
Das wissenschaftliche Programm zum Göttinger DGfB-Kongress und alle weiteren
Informationen finden Sie im Internet unter www.biophysical-congress.de
Pressevertreter sind herzlich eingeladen, die Tagung zu besuchen und darüber zu berichten!
Pressekontakt:
Kerstin Aldenhoff
Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH
Tel. +49 (0)172 3516916
kerstin.aldenhoff(at)conventus.de