Evaluationsphase der DWG
Die DWG betreibt ein prinzipiell eigenständiges Wirbelsäulenregister. Dieses basiert technisch auf der Plattform des Spine Tango, verwendet dessen Inhalte und erfolgt auf der Basis eines Kooperationsvertrages mit dem MEM Forschungsinstitut der Universität Bern, Schweiz.
Die Datenhoheit des deutschen Datenpools liegt bei der DWG.
Die Nutzung der Spine Tango Plattform garantiert die Kompatibilität der erfassten Daten des deutschen Wirbelsäulenregisters mit dem internationalen Datensatz.
Die DWG erwirbt im Rahmen des Kooperationsvertrages mit dem MEM Forschungsinstitut der Universität Bern Rechte an der Nutzung der Software des Spine Tango. Dieser Vertrag regelt die Rechte und die Pflichten der beteiligten Gesellschaften.
Das Oldenburger Institut für Informatik (OFFIS) und das MEM Forschungsinstitut Bern arbeiten dabei eng zusammen, perspektivisch kann durch beide Institute das System weiter entwickelt werden.
Seitens des MEM Forschungsinstitut Bern (Leitung C. Röder) erfolgt die technische und organisatorische Betreuung des „Spine Tango“, die Durchführung internationaler Studien mit statistisch/epidemiologischer Kompetenz und die Unterstützung des deutschen WS Registers (Datenmanagement, Anwenderhilfe, wiss. Arbeiten, etc.)
Das Deutsche WS Register der DWG wird im universitären Bereich des Instituts für Informatik (OFFIS) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg institutionalisiert.
Folgende Aufgaben sind hier vorgesehen:
• Instruktion, PR, first level support
• Druck der Erfassungsbögen, Logistik, Scanservice
• Aufbau und Betreuung eines Servers, auf dem die Daten der Evaluationskliniken gesichert werden
• Statistisch methodologische Unterstützung
• Datenauswertung und Erstellung eines deutschen WS – Reports
• Einbindung in die Versorgungsforschung
• Unterstützung bei der Erstellung eines hauseigenen Reports mit deutschem/ internationalen Benchmarking
Die Versorgungsforschung ist ein Forschungsschwerpunkt der medizinischen Fakultät der European Medical School (Oldenburg- Groningen, ab Ende 2011) und wird im Bereich von OFFIS angesiedelt werden, dies garantiert gleichzeitig die erforderliche Begleitforschung zum Projekt „Wirbelsäulenregister“.