Das DWG Projekt Wirbelsäulenregister
Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft hat die Notwendigkeit eines Registers für die Wirbelsäulenchirurgie erkannt und sieht ihre Aufgabe darin, ein solches Register möglichst flächendeckend einzuführen. Da ein nationaler Alleingang nicht sinnvoll ist, muss auf internationale Initiativen zurückgegriffen werden, weshalb das Deutsche Wirbelsäulenregister auf der Plattform des Spine Tango aufgebaut wird. Die von den Teilnehmern erhobenen Daten werden auf einem zentralen Server in der Bundesrepublik gespeichert. Die erforderliche EDV-Infrastruktur wird durch das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik (OFFIS) zur Verfügung gestellt. Hier erfolgt auch die Begleitforschung insbesondere unter Aspekten der Versorgungsforschung. Gemeinsam mit dem MEM Forschungsinstitut der Universität Bern erfolgen die Datenauswertung, Forschung sowie auch eine Weiterentwicklung des Spine Tango. Zunächst werden in einer 2 jährigen Evaluationsphase die Praktikabilität und der Nutzen des Deutschen Wirbelsäulenregisters getestet. Bei positiver Bewertung kann dann das Deutsche Wirbelsäulenregister der DWG flächendeckend eingeführt werden.